

Was wäre, wenn Ernährung so selbstverständlich zur Stadt gehörte wie Bibliotheken, Schwimmbäder oder die städtischen Bühnen?
Wenn Kultur öffentlich gefördert wird – warum nicht auch Essen?
Vielleicht müssen wir Ernährung erst als Kunst begreifen, um sie für alle zugänglich zu machen.
#ÖNVP – Öffentliche Nahverpflegung für alle
About 1926 entwarf Margarete Schütte-Lihotzky im Rahmen des Neuen Frankfurt die Frankfurter Küche. Es war ein Versuch, Hausarbeit zu erleichtern, Zeit für Lohnarbeit und Bildung zu schaffen. Ein emanzipatorisches Projekt, das zugleich die Sorgearbeit in den privaten Raum der Frau bannte. Lihotzky wurde gefeiert als „Mutter der Einbauküche“ – ihre sozialistischen Ideen jedoch ignoriert.
Weniger bekannt und doch weit radikaler waren zwei parallele Initiativen: die Frankfurter Erwerbslosen-Küche, in der Erwerbslose für Erwerbslose täglich Tausende warmer Mahlzeiten kochten, und in Wien Lily Brauns Einküchenhäuser, in denen jeder Wohnblock mit einer Großküche ausgestattet wurde, um Ernährung als zentrale Infrastruktur zu denken.
An diese Utopien gemeinschaftlicher Sorgearbeit knüpft die Frankfurter Stadtteilküche an.
Die Frankfurter Stadtteilküche ist ein Pilotprojekt, eine Blaupause, eine Versammlung und eine gelebte Forderung nach einer sorgetragenden Stadt. Nach der Logik der „productive fiction“ stellen wir diese Forderung mit öffentlichen Kochaktionen bereits dar und zeigen, wie kollektive Sorgearbeit gesellschaftlich neu verteilt und sichtbar gemacht werden kann. Wir erproben, wie es wäre, wenn es in Frankfurt in jedem Stadtteil eine öffentliche Küche gäbe. #ÖNVP – Öffentliche Nahverpflegung für alle






Was wäre, wenn Ernährung so selbstverständlich zur Stadt gehörte wie Bibliotheken, Schwimmbäder oder die städtischen Bühnen?
Wenn Kultur öffentlich gefördert wird – warum nicht auch Essen?
Vielleicht müssen wir Ernährung erst als Kunst begreifen, um sie für alle zugänglich zu machen.
#ÖNVP – Öffentliche Nahverpflegung für alle

About 1926 entwarf Margarete Schütte-Lihotzky im Rahmen des Neuen Frankfurt die Frankfurter Küche. Es war ein Versuch, Hausarbeit zu erleichtern, Zeit für Lohnarbeit und Bildung zu schaffen. Ein emanzipatorisches Projekt, das zugleich die Sorgearbeit in den privaten Raum der Frau bannte. Lihotzky wurde gefeiert als „Mutter der Einbauküche“ – ihre sozialistischen Ideen jedoch ignoriert.
Weniger bekannt und doch weit radikaler waren zwei parallele Initiativen: die Frankfurter Erwerbslosen-Küche, in der Erwerbslose für Erwerbslose täglich Tausende warmer Mahlzeiten kochten, und in Wien Lily Brauns Einküchenhäuser, in denen jeder Wohnblock mit einer Großküche ausgestattet wurde, um Ernährung als zentrale Infrastruktur zu denken.
An diese Utopien gemeinschaftlicher Sorgearbeit knüpft die Frankfurter Stadtteilküche an.
Die Frankfurter Stadtteilküche ist ein Pilotprojekt, eine Blaupause, eine Versammlung und eine gelebte Forderung nach einer sorgetragenden Stadt. Nach der Logik der „productive fiction“ stellen wir diese Forderung mit öffentlichen Kochaktionen bereits dar und zeigen, wie kollektive Sorgearbeit gesellschaftlich neu verteilt und sichtbar gemacht werden kann. Wir erproben, wie es wäre, wenn es in Frankfurt in jedem Stadtteil eine öffentliche Küche gäbe. #ÖNVP – Öffentliche Nahverpflegung für alle




Kontakt
info@frankfurter-stadtteilkueche.org
mitmachen@frankfurter-stadtteilkueche.org
presse@andpartnersincrime.org
sponsoring@frankfurter-stadtteilkueche.org
Unsere Petition:
https://www.change.org/p/ernährungsgerechtigkeit-jetzt-kommunale-stadtteilküchen-für-frankfurt
Instagram:
https://www.instagram.com/frankfurter_stadtteil_kueche/
Webseite:
http://www.frankfurter-stadtteilkueche.org
Partner und Förderer
Eine Produktion von andpartnersincrime
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der World
Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, dem Dezernat für Klima, Umwelt und Frauen
der Stadt Frankfurt und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt.
In Kooperation mit YRD.Works und dem Künstler*innenhaus Mousonturm.
In Trägerschaft von FöDaKü Hessen e.V..
Die Recherche, wissenschaftliche Begleitung und Dokumentation dieses Projekts wurde
ermöglicht aus Mitteln der Hans Sauer Stiftung.

Impressum
Partners in crime GbR
Gutleutstraße 8 -12, Studio 110
60329 Frankfurt am Main
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